„Zwischen Wohnzimmer und Stadion“ (LIFT 01/2019)

Das aktuelle LIFT beschäftigt sich mit dem Mangel an Spielstätten in Stuttgart. Auch wir wurden befragt und sind prominent vertreten. Vielen Dank!

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Auch freie Kulturschaffende, die nicht durch öffentliche Gelder unterstützt werden, bieten Unterhaltung ohne Profit: wie Claudia Zielfleisch und Holger Vogt mit ihrem Format „IndieWohnzimmer“. Seit 2012 organisieren die beiden Konzerte in den eigenen vier Wänden – ohne festen Eintritt, sondern rein auf Spendenbasis. Als Umsonst-Angebot verstehen sie sich trotzdem nicht: „Es ist unser Ziel, dass die Künstler eine anständige Gage bekommen“, sagt Vogt. „Außerdem wollen wir auf keinen Fall die ruinös niedrigen Eintrittspreise von Kleinkonzerten unterbieten.“

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Auch Claudia Zielfleisch von „IndieWohnzimmer“ hält strukturelle Erleichterungen für sinnvoll: „Toll wäre eine Infrastruktur an Veranstaltungsstätten, die von kommerziellen und nichtkommerziellen Klein-Veranstaltern unbürokratisch und kostengünstig oder sogar kostenlos genutzt werden kann.“

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